Beipackzettel

Sildenafil Pfizer 100mg Filmtabletten

Präparat: Sildenafil Pfizer 100mg Filmtabletten
PZN: 4712772
Packungsgröße: 4 Stück (Normpackung)
Abgabeform: Rezeptpflichtig
Darreichungsform : Filmtabletten

Anbieter:
Pfizer Pharma PFE GmbH
Linkstr. 10
10785 Berlin
Tel.: 0800 8535555
Fax: 0800 8545555
Aktiver Wirkstoff:
  • Sildenafil citrat (140.48 mg pro Stück)
    = Sildenafil (100 mg pro Stück)
Sonstige Bestandteile:
  • Calcium hydrogenphosphat
  • Cellulose, mikrokristallin
  • Croscarmellose, Natriumsalz
  • Hypromellose
  • Lactose 1-Wasser
Weitere Bestandteile

Wählen Sie eines der folgenden Kapitel aus, um mehr über "Sildenafil Pfizer 100mg Filmtabletten" zu erfahren.

Die Informationen zu den Wirkstoffen können im Einzelfall von den Angaben im Beipackzettel mancher Fertigarzneimittel abweichen. Das liegt beispielsweise daran, dass wirkstoffgleiche Präparate von verschiedenen Herstellern für unterschiedliche Anwendungsgebiete zugelassen sind.

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Wirkung und Anwendung

Anwendungsgebiete von Sildenafil Pfizer 100mg Filmtabletten

  • Das Arzneimittel enthält den Wirkstoff Sildenafil, der zu einer Gruppe von Arzneimitteln mit der Bezeichnung Phosphodiesterase-Typ-5 (PDE5)-Hemmer gehört. Es wirkt, indem es bei sexueller Erregung die Entspannung der Blutgefäße in Ihrem Penis unterstützt. Dadurch kann Blut leichter in den Penis fließen. Das Arzneimittel wird Ihnen nur dann zu einer Erektion verhelfen, wenn Sie sexuell stimuliert werden.
  • Das Präparat dient zur Behandlung der erektilen Dysfunktion beim erwachsenen Mann, die manchmal auch als Impotenz bezeichnet wird. Diese liegt vor, wenn ein Mann keinen für die sexuelle Aktivität ausreichend harten, aufgerichteten Penis bekommen oder beibehalten kann.
Anwendungsbeschränkungen und Warnungen

Absolute Gegenanzeigen von Sildenafil Pfizer 100mg Filmtabletten

  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden:
    • wenn Sie allergisch gegen Sildenafil oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels sind.
    • wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die Nitrate genannt werden, da die Kombination einen gefährlichen Abfall Ihres Blutdrucks bewirken kann. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie eines dieser Arzneimittel einnehmen, die häufig zur Linderung der Beschwerden bei Angina pectoris (oder "Herzschmerzen") verordnet werden. Wenn Sie sich nicht sicher sind, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
    • wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die als Stickstoffmonoxid-Donatoren bekannt sind, wie Amylnitrit (auch "Poppers" genannt), da auch diese Kombination einen gefährlichen Abfall Ihres Blutdrucks bewirken kann.
    • wenn Sie eine schwere Herz- oder Lebererkrankung haben.
    • wenn Sie vor Kurzem einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt hatten oder wenn Sie einen niedrigen Blutdruck haben.
    • wenn Sie bestimmte seltene erbliche Augenerkrankungen haben (wie Retinitis pigmentosa).
    • wenn Sie einen Sehverlust aufgrund einer nicht arteriitischen anterioren ischämischen Optikusneuropathie (NAION) haben oder bereits einmal hatten.

Patientenhinweis

  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen
      • wenn Sie eine Sichelzellanämie (Veränderung der roten Blutkörperchen), Leukämie (Blutkrebs) oder multiples Myelom (Knochenmarkkrebs) haben. In diesen Fällen kann besondere Vorsicht bei der Einnahme von Arzneimitteln zur Behandlung einer erektilen Dysfunktion nötig sein.
      • wenn Sie eine Deformation Ihres Penis oder Peyronie-Krankheit haben.
      • wenn Sie Herzprobleme haben. Ihr Arzt sollte sorgfältig überprüfen, ob Ihr Herz der zusätzlichen Beanspruchung durch Geschlechtsverkehr gewachsen ist.
      • wenn Sie zurzeit ein Magen-Darm-Geschwür haben, oder wenn eine Störung der Blutgerinnung (wie z. B. Hämophilie) vorliegt.
      • wenn Sie eine plötzliche Abnahme oder einen Verlust der Sehkraft bemerken, brechen Sie die Behandlung mit dem Arzneimittel ab und benachrichtigen Sie sofort einen Arzt.
    • Sie dürfen das Arzneimittel nicht gleichzeitig mit anderen oral oder lokal angewendeten Behandlungen der erektilen Dysfunktion anwenden.
    • Sie dürfen das Arzneimittel nicht gleichzeitig mit Sildenafil-haltigen Arzneimitteln zur Behandlung von zu hohem Blutdruck in den Blutgefäßen der Lunge (pulmonale arterielle Hypertonie, PAH) oder mit irgendwelchen anderen PDE5-Hemmern anwenden.
    • Sie dürfen das Arzneimittel nicht einnehmen, wenn Sie nicht an einer erektilen Dysfunktion leiden.
    • Frauen dürfen das Arzneimittel nicht einnehmen.
    • Besondere Überlegungen für Patienten mit Nieren- oder Lebererkrankungen
      • Sie sollten Ihren Arzt informieren, falls Sie eine Funktionsstörung der Niere oder der Leber haben. Ihr Arzt wird entscheiden, ob für Sie eine niedrigere Dosis nötig ist.
    • Kinder und Jugendliche
      • Das Arzneimittel darf von Personen unter 18 Jahren nicht eingenommen werden.

  • Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Das Arzneimittel kann Schwindel verursachen und das Sehvermögen beeinflussen. Achten Sie darauf, wie Sie auf die Einnahme des Arzneimittels reagieren, bevor Sie Auto fahren oder Maschinen bedienen.

Schwangerschaftshinweis

  • Das Arzneimittel ist nicht zur Anwendung bei Frauen bestimmt.
Dosierung

Dosierung von Sildenafil Pfizer 100mg Filmtabletten

  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 50 mg.
  • Nehmen Sie das Arzneimittel nicht häufiger als einmal am Tag ein.
  • Nehmen Sie die Filmtabletten nicht in Kombination mit den Schmelztabletten ein.
  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie das Gefühl haben, dass die Wirkung des Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist.
  • Das Arzneimittel wird Ihnen nur dann zu einer Erektion verhelfen, wenn Sie sexuell stimuliert werden. Der Zeitraum bis zum Wirkungseintritt des Arzneimittels ist von Patient zu Patient verschieden, er liegt üblicherweise bei 1/2 bis 1 Stunden. Sie werden möglicherweise feststellen, dass es länger dauert, bis das Arzneimittel wirkt, wenn Sie es mit einer reichhaltigen Mahlzeit einnehmen.
  • Sie sollten Ihren Arzt unterrichten, falls das Arzneimittel bei Ihnen keine Erektion auslöst oder die Erektion nicht ausreichend lange anhält, um den Geschlechtsverkehr zu vollenden.

  • Wenn Sie eine größere Menge des Arzneimittels eingenommen haben, als Sie sollten
    • Nebenwirkungen können häufiger auftreten und schwerwiegender sein. Dosen von mehr als 100 mg erhöhen die Wirksamkeit nicht.
    • Nehmen Sie nicht mehr Tabletten ein, als Ihnen Ihr Arzt verordnet hat.
    • Wenn Sie mehr als die von Ihrem Arzt verordnete Anzahl von Tabletten eingenommen haben, benachrichtigen Sie Ihren Arzt.

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
Nebenwirkungen

Nebenwirkungen

  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Die Nebenwirkungen, die in Verbindung mit dem Arzneimittel beschrieben werden, sind zumeist leicht bis mäßig und von kurzer Dauer.
  • Wenn bei Ihnen eine der folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen auftritt, benenden Sie die Einnahme des Arzneimittels und suchen Sie sofort einen Arzt auf:
    • eine allergische Reaktion (tritt selten auf)
      • Die Symptome beinhalten plötzlich einsetzendes pfeifendes Atmen, Schwierigkeiten beim Atmen oder Schwindelgefühl, Schwellung der Augenlider, des Gesichts, der Lippen oder des Rachens.
    • Brustschmerzen (treten gelegentlich auf)
      • Falls dies während oder nach dem Geschlechtsverkehr auftritt:
        • Nehmen Sie eine halbsitzende Haltung ein und versuchen Sie zu entspannen.
        • Verwenden Sie keine Nitrate, um Ihe Brustschmerzen zu behandeln.
    • übermäßig langanhaltende und manchmal schmerzhafte Erektion (Häufigkeit nicht bekannt)
      • Wenn Sie eine derartige, mehr als 4 Stunden andauernde Erektion haben, sollten Sie umgehend einen Arzt zu Rate ziehen.
    • plötzliche Verschlechterung des Sehvermögens (Häufigkeit nicht bekannt)
    • schwerwiegende Hautreaktionen (Häufigkeit nicht bekannt)
      • Zu den Symptomen können schwere Hautabschilferung und starke Hautschwellungen, Blasen im Mund, an den Genitalien und um die Augen sowie Fieber zählen.
    • Krampfanfälle oder Anfälle (Häufigkeit nicht bekannt)
  • Andere Nebenwirkungen:
    • Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen): Kopfschmerzen
    • Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen): Gesichtsrötung, Verdauungsstörungen, Beeinflussung des Sehvermögens (einschließlich Störungen des Farbsehens, Lichtempfindlichkeit, verschwommenes Sehen oder verminderte Sehschärfe), verstopfte Nase und Schwindel
    • Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen): Erbrechen, Hautausschläge, Blutung im Hintergrund der Augen, Augenreizung, blutunterlaufene/gerötete Augen, Augenschmerzen, Doppeltsehen, abnormales Gefühl im Auge, wässrige Augen, Herzklopfen, schneller Herzschlag oder Herzjagen, Muskelschmerzen, Schläfrigkeit, vermindertes Tastgefühl, Drehschwindel, Ohrensausen, Übelkeit, trockener Mund, Penisblutung, Blut im Sperma und/oder im Urin, Brustschmerzen und Müdigkeit
    • Selten (kann bis zu 1 von 1000 Behandelten treffen): Bluthochdruck, niedriger Blutdruck, Ohnmacht, Schlaganfälle, Herzinfarkte, unregelmäßiger Herzschlag, Nasenbluten, und plötzliche Schwerhörigkeit oder Taubheit
    • Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
      • Weitere Nebenwirkungen, die aus der Erfahrung nach Marktzulassung beschrieben wurden: instabile Angina pectoris (eine Herzerkrankung), plötzliche Todesfälle oder vorübergehende Durchblutungsstörungen des Gehirns. Die meisten, aber nicht alle der Männer, bei dene diese Nebenwirkungen auftaten, wiesen vor der Einnahme dieses Arzneimittels Herzerkrankungen auf. Es ist nicht möglich zu beurteilen, ob diese Ereignisse in direktem Zusammenhang mit dem Präparat standen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen

Wechselwirkungen

Wenn mehrere Arzneimittel gleichzeitig angewendet werden, kann es zu Wechselwirkungen kommen. Wirkungen und Nebenwirkungen der Arzneimittel können dadurch verändert werden. Ob eine Wechselwirkung auftritt, hängt von verschiedenen Faktoren ab.
Sprechen Sie daher immer mit Ihrem Arzt oder Apotheker, um zu klären, ob eine Wechselwirkung für Sie tatsächlich eine Rolle spielt. Nur Arzt oder Apotheker können Ihre individuellen Risikofaktoren für eine Wechselwirkung abschätzen. Falls notwendig können Arzt oder Apotheker entsprechende Maßnahmen veranlassen. Setzen Sie vom Arzt verordnete Arzneimittel nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ab.

Sildenafil Pfizer 100mg Filmtabletten darf nicht gleichzeitig mit Arzneimitteln angewendet werden, die folgende Wirkstoffe enthalten:

  • Glyceroltrinitrat
  • Isosorbid dinitrat
  • Isosorbid mononitrat
  • Molsidomin
  • Pentaerythrityl tetranitrat

Es besteht ein großes Risiko für eine schwere, eventuell sogar lebensbedrohliche Wechselwirkung.
Bitte sprechen Sie unverzüglich mit Ihrem Arzt.

Außerdem sind weitere Wechselwirkungen zwischen "Sildenafil Pfizer 100mg Filmtabletten" und anderen Arzneimitteln bekannt. Wenn Sie noch andere Arzneimittel anwenden, fragen Sie Ihren Apotheker, um zu klären, ob es eventuell zu Wechselwirkungen mit "Sildenafil Pfizer 100mg Filmtabletten" kommen kann.

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Aufbewahrung und Entsorgung

Hinweise zur Aufbewahrung

Lagern Sie Arzneimittel immer außerhalb der Reichweite von Kindern.

Hinweise zur Entsorgung

Für die Entsorgung von Arzneimitteln gibt es regional unterschiedliche Empfehlungen. Fragen Sie in der Apotheke nach den in Ihrer Region aktuellen Regelungen.

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Wichtige Hinweise
Mit Hilfe dieser Datenbank können Sie sich über Arzneimittel informieren.

Die medizinische Wissenschaft entwickelt sich ständig weiter. Neue Informationen finden nur mit zeitlicher Verzögerung Eingang in diese Datenbank. Lesen Sie daher immer die aktuelle Gebrauchsinformation vollständig durch und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Die Informationen dieser Datenbank sind nicht vollständig. Nicht jede Information ist für jeden Patienten relevant. Die Datenbank ersetzt daher nicht den Arztbesuch und die Beratung durch den Apotheker.

Quellen:

  • Basis der Arzneimittelinformationen ist das Angebot der ifap Service-Institut für Ärzte und Apotheker GmbH
  • Fachinformationen der pharmazeutischen Unternehmer (vom BfArM zugelassene Informationen)
  • http://medicine.iupui.edu/clinpharm/ddis/main-table/
  • https://www.crediblemeds.org/healthcare-providers/



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